Wofür ich stehe
Ich bin überzeugt, dass jeder Mensch das Recht hat, dazuzugehören, mitzubestimmen und die Unterstützung zu erhalten, die individuell gebraucht wird. Teilhabe, Selbstbestimmung und Würde sind für mich keine leeren Begriffe, sie sind die Grundlage meiner Arbeit und meines fachlichen Handelns.
Ich stehe für ein Verständnis von Inklusion, das den Menschen in seiner Einzigartigkeit sieht und ernst nimmt. Nicht Defizite stehen im Vordergrund, sondern Stärken, Bedürfnisse, Entwicklungsmöglichkeiten und das Recht, den eigenen Lebensweg so selbstbestimmt wie möglich gestalten zu können. Dort, wo Barrieren Teilhabe erschweren, braucht es keine Ausgrenzung, sondern passende, verlässliche und respektvolle Unterstützung.
Orientierung geben mir dabei die UN-Behindertenrechtskonvention und die Leitgedanken des Bundesteilhabegesetzes. Sie machen deutlich: Unterstützung darf nicht bevormunden. Sie soll Menschen in ihren Rechten, ihrer Eigenständigkeit und ihrer gesellschaftlichen Teilhabe stärken.
Ob in der Schulbegleitung, im BEW oder in der begleiteten Elternschaft: Ich begleite Menschen im Alltag fachlich fundiert, ruhig und verbindlich, so, dass Sicherheit entsteht und zugleich Selbstvertrauen wachsen kann. Ich unterstütze dabei, Ressourcen zu stärken, den Alltag überschaubar zu machen und Barrieren Schritt für Schritt abzubauen.
Mir ist wichtig, dass Unterstützung nicht nur gut klingt, sondern sich im Alltag wirklich gut anfühlt. Deshalb arbeite ich klar und transparent. Wir besprechen gemeinsam, was gebraucht wird, welche Ziele realistisch sind und welche Schritte als Nächstes sinnvoll sind. Ich begleite nach dem Prinzip so viel Hilfe wie nötig, so wenig wie möglich.
Gute Begleitung ist immer auch Beziehung. Deshalb nehme ich mir Zeit für echtes Zuhören, für Rückmeldungen und für kleine Veränderungen, die im Alltag Großes bewirken können.